Reichmuth Pirmin

Ich bin der Pirmin Reichmuth aus Cham. Oder für alle Freundinnen und Freunde des Schwingsports der Reichmuth Pirmin oder sagt doch kürzer und einfacher «Piri» zu mir. Im Schwingen ist man ja auch bekanntlich auch per du. Im folgenden Alphabet erfährst du ein wenig mehr über mich, meine Wurzeln und meine Motivation im Leben. Ich hoffe, du spürst beim Lesen, dass ich das Schwingen und seine schönen Traditionen liebe, mit beiden Füssen (Grösse 49.5) am Boden bleibe und zum Lachen nicht in den Keller gehe.

Pflegen wir gemeinsam Traditionen und Freundschaften, sind wir auch offen für neue gute Ideen und neue, positive Menschen und geben uns, ob Sieg, «Gestellten» oder Niederlage mit Augenkontakt ehrlich die Hand. In diesem Sinne wünsche ich uns – Schwingern und Fans – von Herzen eine gefreute und unfallfreie Schwingsaison 2019! Und denken wir daran: Lachen und fröhlich sein, ist seit Generationen gesund.

Euer Piri 

 

meinpersoenlichesabc reichmuth

A wie Anschwingen: Dies ist der Fachbegriff für die ersten beiden Gänge an einem Schwingfest. Im ersten Gang des Anschwingens werden jeweils die besten Schwinger gegeneinander eingeteilt. Meist bietet daher der erste Gang die grösste Unterhaltung bis es um den Kampf für die Schlussgangteilnahme geht. Das Anschwingen ist somit das erste Drittel eines Schwingfestes, die Gänge drei und vier heissen Ausschwingen, fünf und sechs Ausstich. Das einzige Schwingfest mit acht Gängen ist das alle drei Jahre stattfindende Eidgenössische Schwingfest (2019 in Zug). Dieser Wettkampf ist aber auf zwei Tage verteilt. Die Gänge sieben und acht heissen am ESAF Kranz-Ausstich. (Quelle: Schlussgang). Die echten Schwingfans sind natürlich schon beim Anschwingen auf ihren Plätzen. Danke für eure Unterstützung!

B wie ein «Böser». Bleiben wir noch ein wenig bei den Fachbegriffen. Wir Schwinger werden manchmal als „Böse“ bezeichnet. Der liebevoll gemeinte Begriff gilt den stärksten Schwingern im Lande. Da es keine Definition darüber gibt, wer als Böse gilt, werden heute alle Schwinger mit eidgenössischem Kranz mit diesem Begriff beschrieben. Ich durfte am ESAF 2016 mit Stolz den eidgenössischen Kranz entgegennehmen.

C wie Cham. Mein Zuhause, meine Wurzeln und mein Verein.

D wie Disziplin und Demut. Zwei nicht zu unterschätzende Tugenden.

EVZE wie EVZ: Ich bin kein Eishockey-Experte, aber als Zuger weiss ich natürlich, dass die Jungs vom Eislaufverein Zug – so oder so - die Besten auf dem Eis sind  Im Ernst: Es wird beim EVZ phantastische Arbeit geleistet und dies wird sich bestimmt in absehbarer Zukunft auszahlen. Auch hier gilt: Disziplin bringt den Erfolg!

F wie Familie, Freundin, Freunde und Fans machen froh!

G wie Gesundheit. Ich hatte mir leider drei Mal das Kreuzband gerissen und musste u.a. 22 Monaten mit dem Schwingen pausieren. Das war hart, aber auch lehrreich.

lk ZugH wie Handball. Dank meiner Freundin, die beim LK Zug spielt, habe ich einen wunderschönen Bezug zum Handball. Hopp LKZ!

I wie Imholz: Ich schätze mich glücklich, dass ich einen Ford des Autohauses Imholz, Cham, fahren darf. Danke für diese tolle Partnerschaft!

J wie Jassen: Ich jasse zwar nicht besonders gut und auch nicht sehr oft, aber es macht mir im Familien- und Freundkreis immer Spass.

K wie Kurz. Der sogenannte Kurzzug ist der am meisten angewandte Schwung. Man macht eine Körperfinte nach links, um anschliessend mit dem linken Bein zwischen die Beine des Gegners zu gelangen. Mit festem Griff folgt eine Drehung nach rechts. Schwingerkönig Matthias Glarner und Joel Wicki lassen grüssen.

L wie Landquart. Dort drücke ich unter der Woche im Augenblick die Schulbank und lasse mich zum Physiotherapeuten ausbilden. Die Schule ist zwar streng, macht mir aber grossen Spass.

logo muotahalM wie Muotathal. Ich bin stolzer Zuger, aber auch meine zweite familiäre Herkunft aus dem schwyzerischen Muotathal ist mir wichtig.

N wie Nachwuchsförderung: Ob im Schwingkeller, in der Turnhalle oder im Musikverein. Danke allen Menschen, die jüngeren Generationen mit Freude und Herz etwas beibringen und so auch Halt im Leben geben (s. auch V)

O wie... Ohne Musik wäre mein Leben nur halb so schön. Am liebsten höre ich Ländler oder was von AC/DC. Vor einem Training darfs aber auch gerne mal Hip Hop oder Techno sein.

P wie Pirmin. Professor Google sei Dank, habe ich erfahren, dass mein Name aus der rätoromanischen Sprachgegend stammt, und eine Variante von Firmin darstellt. Entstanden aus dem lateinischen Firmus. Bedeutet: fest, stark, kräftig, standhaft, zuverlässig, sicher und treu. ... Pirmin ist ein altkeltischer Name und bedeutet der Bärenmann. Ich hoffe, ihr musstet auch ein wenig schmunzeln.

Q wie Qualität. Die ist mir bei meinen wöchentlichen fünf bis sechs Trainings sehr wichtig. Darum arbeite ich auch mit den besten Fachleuten aus dem Trainingsbereich zusammen, um mich stetig zu verbessern.

R wie Rückkehr. Nach meiner langen Verletzungspause bin ich nun wieder gestärkt und erfolgreich in der Schwingerwelt angekommen.

S wie Schwingen: Mein Sport, den ich seit 2004 ausübe.

T wie Talent, Trainingsfleiss, Taktik, Taten, Teamkollegen, Trainer und Teamgeist: Die T-Wörter sind im Schwingen sehr wichtig.

U wie.... Und eine Portion Mut gehört zum Leben! Wer immer nur 100prozentige Sicherheit will, wird nie sein ganzes Potenzial ausloten und letztlich auch nie ausschöpfen können. Ich bin überzeugt, man muss auch einmal etwas im Beruf, in der Ausbildung oder im Sport mit kalkuliertem Risiko wagen, sich selber zutrauen und dann kommt es auch gut!

V wie Vereine sind wichtige Grundpfeiler unserer gut funktionierenden Gesellschaft in der Schweiz: Sie halten Menschen zusammen, in ihnen werden Traditionen und unsere Kultur gepflegt. Geben wir den Vereinen Sorge!

W wie Winter, Frühling, Sommer und Herbst: ich liebe das Wechselspiel der Natur. Oder anders ausgedrückt: Was wäre der Sommer ohne den Winter?

X wie XXL. Ich sag immer, ich bin 198 cm lang, nicht gross. Wahre Grösse bedeutet für mich: Kameradschaft, Teamgeist und auch Fairness auf und neben dem Schwingplatz zu leben. Wahre Grösse ist für mich keine Frage der Länge, sondern des Charakters.

Y wie Yacht. Ich brauche keine Yacht um glücklich zu sein. Und jenen, die eine haben, mag ich sie auch gönnen. Ich bin gerne am Wasser und im Sommer schwimme ich auch einmal eine Runde in unserem schönen Zuger See.

Z wie Zug 2019. Das ESAF erfolgreich als Team zu bestreiten, muss das grosse Ziel jedes Innerschweizer Schwingers sein. Das ISV-Team wird parat sein, davon bin ich überzeugt.

 

Steckbrief

Name Pirmin Reichmuth
Geburtsdatum 17. Oktober 1995
Grösse und Gewicht 198 cm und 118 kg
Schuhgrösse 49.5
Schwingklub Cham-Ennetsee
Verbände Zuger Kantonaler Schwingerverband
Innerschweizer Schwingerverband
Bevorzugte Schwünge Kurz / Gammen / Wyberhacken
Beruf Student (Physiotherapie an der Thim van der Lann, Landquart)
Erstausbildung Metzger
Hobbys Sport allgemein
Lieblingsessen Cordonbleu
Musik AC/DC und Ländler
Stärken Zielstrebig, konsequent und nervenstark
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